Trampolin

Internationales Deutsches Turnfest Berlin 2017

Das internationale Deutsche Turnfest in Berlin war sehr erlebenswert und vor allem entspannend! Eine Woche mit Freunden eine Art Freizeit machen und die deutschen Spitzensportler hautnah erleben. Vorher standen aber noch unsere Wettkämpfe an. Wir fünf Mädels (Yella Gresselmeyer ,Kaja König, Flavia, Ariane und Madeline Grimm) absolvierten in unseren Altersklassen jeweils einen Wahlwettkampf, der aus vier Disziplinen bestand.

Los ging es am Sonntag für Yella, Ariane und Madeline. Am Montag waren Flavia und Kaja an der Reihe, Wir alle kämpften mit unseren Übungen auf dem Doppelminitramp, da wir vor dem Turnfest nur einmal in Frankfurt auf diesem Gerät trainieren konnten. Dass damit keine vorderen Platzierungen zu erreichen waren, war klar. Aber das war auch nicht so wichtig; wie bei Olympia gilt auch beim Turnfest: Dabei sein ist alles.

Am Dienstag hatten unsere beiden Trainer Max und Uwe ihren Wettkampf. Zuerst startete Max im Pokalwettkampf der 19 bis 29 Jahre alten Turner und belegte mit 79,315 den dreizehnten Rand. Da er gegen einige Bundesligaturner antreten musste, ist das eine durchaus respektable Leistung. Für das Finale der besten Acht hätte Max mehr Sprunghöhe und Schwierigkeit in seinen Übungen haben müssen. Die Haltungswerte und die neuerdings gemessene “horizontale Abweichung” hätten für die Finalteilnahme durchaus gereicht. Uwe starte in der Wettkampfklasse “Aale Böck” - offizielle Bezeichnung Turner 50+- und zeigte zwei “sensationelle” Übungen. Leider konnten sich die Kampfrichter dieser Selbsteinschätzung nicht anschließen, so das Uwe das Finale um 0,1 Punkte verpasste und mit 48,8 Punkten au dem zehnten Platz landete.

Nachdem wir unsere Wahl-, Pokal- und Oldieswettkämpfe hinter uns hatten, haben wir die Zeit genutzt, um auf dem Turnfestgelände andere Sportarten auszuprobieren wie z.B. Bouldern, das Rhönrad oder die Airtrackbahn... Aber die Zeit hat nicht nur für den Sport, sondern auch für Berlin an sich gereicht. Mit einer Stadtrallye haben wir verschiedene, coole Ecken Berlins gesehen und kennenlernen dürfen. Ein Turnfest wäre aber kein Turnfest, wenn wir nicht zwischenzeitlich auch gefeiert hätten. Die Tuju-Party war die perfekte Gelegenheit um einfach mal abzugehen und Spaß zu haben. Etwas ruhiger war es dann, als wir zum Konzert von Glasperlenspiel gegangen sind und einfach mit anderen gechillt haben. Dass wir fünf Mädchen waren durfte unser Trainer Max heftig spüren: Egal ob wir mitten in der Nacht sein Bett belagert oder seine Matratze mit Seilen aus dem Fenster gehängt haben (Sein Gesicht war einmalig!).

Am Ende, nach einer Woche auf sehr “bequemen” Isomatten, Wettkämpfen, Partys und voller Spaß, waren wir dann doch sehr froh mit 240 km/h über die Autobahn nach Haus zu fahren.